Rückblick auf die Infoveranstaltung im Klosterareal Föhren
Wie möchten wir leben? Und wie kann Wohnraum möglichst kostengünstig gestaltet geschaffen werden? Diesen Fragen widmete sich die Infoveranstaltung am 5. Februar 2026 im Klostersaal Föhren.
Menschen aus Föhren und der Region kamen zusammen, um mehr über das Projekt und vor allem über die Umsetzung als Baugemeinschaft zu erfahren. Ortsbürgermeisterin Rosi Radant eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßung. Anschließend gab es zwei klare Kernthemen: der aktuelle Projektstand und die Frage „Wie funktioniert eine Baugemeinschaft?“.
Das Klosterareal: Wohnen am Meulenwald
Melanie Baumeister gab einen Einblick in den aktuellen Projektstand und stellte das Leitbild des Klosterareals vor.
„Ziel ist es, ein lebendiges Quartier zu schaffen, das sich in den Ort einfügt, Begegnungen ermöglicht und vielfältige Wohnformen anbietet.“
Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage, wie kostenoptimiertes Bauen gewährleistet werden kann. Die Antwort darauf ist ein integrales und nachhaltiges Baukonzept. Vorgesehen sind Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser in serieller Holzbauweise mit optimierten Grundrissen, die Förderungen der ISB und KfW ermöglichen. Das Konzept bietet optimale Voraussetzungen für die Umsetzung als Baugemeinschaft.
Wie funktioniert eine Baugemeinschaft?
Der Impulsvortrag von Thomas Gauggel, Architekt und Projektsteuerer für Baugemeinschaften in Tübingen, lieferte Antworten auf die Frage und brachte Struktur in ein Thema, das für viele auf den ersten Blick eher abstrakt wirkt.
Eine Baugemeinschaft entsteht, wenn sich Menschen zusammenschließen, um ihr Wohnprojekt gemeinsam und eigenverantwortlich zu planen und umzusetzen.
Auf Basis des von der Entwicklungsgesellschaft aufgestellten Entwurfs für das Baukonzept, das die grundlegenden technischen, baurechtlichen und gestalterischen Aspekte des Gebäudes definiert, kann die Baugemeinschaft ihr Wohneigentum mit einem integralen Team fertig planen und dann gemeinschaftlich den Bau beauftragen. Das Baukonzept bietet Sicherheit und erspart der Gemeinschaft die zeitaufwendige Vorplanung. Im gemeinsamen Planungs- und Bauprozess entsteht so nicht nur bedarfsgerechter Wohnraum, sondern auch ein starkes nachbarschaftliches Miteinander.
Das Modell bietet darüber hinaus auch wirtschaftliche Vorteile. Durch den Wegfall der Bauträgermarge und eine klare Kostenstruktur kann gemeinschaftliches Bauen finanziell attraktiver sein. Gleichzeitig sorgt die enge Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Planungsteam für Sicherheit und Struktur im gesamten Prozess.
Warum das Klosterareal ideal für Baugemeinschaften ist
Das Klosterareal Föhren bietet dafür ideale Voraussetzungen. Interessierte müssen sich nicht noch auf die Suche nach einem passenden Grundstück machen, sie kaufen ein bereits erschlossenes Grundstück mitten im Ortskern, übernehmen das Baukonzept und können nahtlos ihr Eigenheim weiterplanen. Optional können sie hierfür auf das eingespielte Planungsteam zurückgreifen.
Nach den Vorträgen wurde der Abend bewusst offen gestaltet. Bei Snacks und Getränken kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch, stellten Fragen, teilten Gedanken und erste Ideen.
Wie geht es weiter?
Wer sich für eine Baugemeinschaft im Klosterareal Föhren interessiert, kann jetzt den nächsten Schritt gehen:
informieren, reservieren und noch bis Juli 2026 Teil einer Baugemeinschaft werden!
Save the Date: Der nächste Infoabend zum Thema Finanzierung & Fördermöglichkeiten findet am 19. März 2026, 19:00 Uhr in Kooperation mit der Volksbank Trier Eifel eG im Bürger- & Vereinshaus Föhren statt.





