Gesprächsstoff

Bauen und Wohnen im Klosterareal: Unser Baukonzept

In der jüngsten Informationsveranstaltung der Reihe „Bauen und Wohnen im Klosterareal“ ging es um unser Baukonzept für die Einfamilienhäuser und die Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus B2. „Bei uns erwerben Sie kein schlüsselfertiges Haus, sondern ein Grundstück mit Konzept,“ sagt Melanie Baumeister, Geschäftsführung der Entwicklungsgesellschaft Klosterareal Föhren. Aber, was bedeutet eigentlich „Grundstück mit Konzept“?

 

Ein neues Zuhause mit Planungsvorsprung

Wer im Klosterareal ein Grundstück erwirbt und sich an einer Planungsgemeinschaft beteiligt, kauft nicht einfach nur Bauland. Die Entwicklungsgesellschaft Klosterareal Föhren hat bereits in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Planungsteam umfangreiche Planungs- und Entwicklungsleistungen erbracht, die zukünftigen Eigentümerinnen und Eigentümern Sicherheit, Zeitersparnis und Transparenz bieten.

 

Das bedeutet konkret: Viele der aufwendigen Schritte, die bei klassischen Bauprojekten häufig erst nach dem Grundstückskauf beginnen, wurden im Klosterareal bereits vorbereitet oder vollständig ausgearbeitet.

 

Dazu gehören unter anderem:

  • ein vollständig erschlossenes Grundstück mit Anschlüssen an Straße, Wasser, Strom und Glasfaser
  • ein genehmigungsreifes städtebauliches und architektonisches Konzept
  • förderfähige Grundrisse für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
  • Tragwerksplanung und ein kostenoptimierter Rohbau in Holzbauweise
  • Planung der Freianlagen mit Geländemodellierung und Begrünung
  • vorbereitete Konzepte für Brandschutz, Schall- und Wärmeschutz sowie Energiebilanzierung, inkl. Lebenszyklusanalyse und Lebenszykluskostenberechnung als Grundlage für nachhaltiges und förderfähiges Bauen
  • Bodengutachten
  • Elektrik, Wasserver- & -entsorgung, Heizungs- und Energietechnik

Durchdacht planen, bezahlbar wohnen

Das vorgestellte Baukonzept setzt bewusst auf eine serielle Holzbauweise – nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch, um Baukosten und Bauzeit effizient zu reduzieren.

 

Dabei verfolgt das Projekt einen pragmatischen Ansatz: Nicht jede theoretisch mögliche Norm wird maximal ausgeschöpft. Man spricht hier vom „Gebäudetyp E“. Dabei können bewusst Standards reduziert werden, die für die Nutzung nicht zwingend erforderlich sind. Wesentliche Anforderungen an Qualität und Sicherheit – insbesondere Statik, Brandschutz sowie gesundheitliche Vorgaben – bleiben uneingeschränkt bestehen.  So entstehen neue Spielräume für wirtschaftliches und bedarfsgerechtes Wohnen.

 

Gleichzeitig bleibt Raum für Individualität. Trotz des seriellen Ansatzes können zukünftige Eigentümerinnen und Eigentümer bei Grundrissen und Innenausbau eigene Vorstellungen einbringen.

Natur vor der Haustür, Gemeinschaft im Mittelpunkt

Die Häuser und Eigentumswohnungen entstehen direkt am Waldrand mit weitem Blick über Föhren und die umliegenden Felder. „Ein Interessent spricht vom ‘schönsten Sonnenuntergang in ganz Föhren’,“ erzählt Melanie Baumeister.

 

Neben den Häusern und Wohnungen ist im ersten Bauabschnitt eine Gemeinschaftsfläche mit Grünflächen, Spielbereichen, Sitzplätzen und Raum für gemeinsames Grillen und Gärtnern vorgesehen. Die ca. 400 m² große Gemeinschaftsfläche soll künftig Treffpunkt für die Anwohner*innen werden.

 

Der Vorteil: Die Gestaltung und Planung der Gemeinschaftsfläche liegt in der Hand der Eigentümergemeinschaft und kann so ganz individuell nach ihren Wünschen angelegt werden.

Ein neues Modell für modernes Wohnen

Im Klosterareal verbinden wir erstmals eine öffentlich-private Partnerschaft – also einen unternehmerischen Zusammenschluss der Gemeinde mit privatwirtschaftlichen Unternehmen –  mit der Umsetzung von Wohnungsbau als bauträgergestützte Baugemeinschaften sowie einer seriellen, kosten- und ressourcenoptimierten Holzbauweise.

 

Anders als beim klassischen Bauträgermodell kaufen Interessierte im Klosterareal kein vollständig fertiges Produkt. Stattdessen werden sie Teil eines gemeinschaftlichen Entwicklungsprozesses – mit hoher Transparenz und vielen Mitgestaltungsmöglichkeiten.

 

Durch die Beteiligung an den Planungs- und Baugemeinschaften entfällt die klassische Bauträgermarge. So können für die Mitglieder erhebliche Kosten eingespart werden. Gleichzeitig profitieren die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner von einem bereits professionell vorbereiteten Gesamtkonzept.

Der nächste Schritt: Die Planungsgemeinschaften

Bis Mitte Juni soll das Baukonzept finalisiert werden. Interessierte können sich bereits jetzt mit dem Projekt auseinandersetzen, Einblick in die Projektunterlagen erhalten und ihre zukünftigen Nachbarinnen und Nachbarn kennenlernen.

Werden Sie noch jetzt Teil der Planungsgemeinschaft für Ihr neues Zuhause und profitieren Sie von den Vorteilen gegenüber dem Bauträgermodell:

 

  • keine Bauträgermarge
  • mehr Gestaltungsmöglichkeiten durch Mitwirkung bei der Festlegung des Baustandards

 

Die nächste Informationsveranstaltung findet am 18.06.2026 um 19:00 Uhr im Bürger- & Vereinshaus in Föhren statt.